Lego bauen am PC
Ich habe als Kind wahnsinnig gerne mit Lego gespielt. Inzwischen haben meine Kinder auch kistenweise Lego und bauen damit die tollsten Modelle.
Schon 2002 hatte ich in einem Artikel für den LinuxUser das Programm LeoCAD vorgestellt, mit dem sich Lego-Modelle einschließlich der Bauanleitung am PC erstellen lassen.
Damals war das eine schöne Sache, solange die Modelle klein und übersichtlich blieben. Sobald ein paar hundert Bauteile verbaut waren, wurde die Darstellung auf meinem Rechner quälend langsam. Was sicher nicht nur am Programm, sondern auch an meinem damaligen Computer lag. :-)
Seit einigen Jahren bietet Lego selbst ein Programm an, mit dessen Hilfe sich Modelle aus Lego-Steinen konstruieren lassen. Wer mag, kann sich das Modell im Anschluss bei Lego bestellen und bekommt es in einem hübschen Karton nach Hause geliefert. Lego nennt das Programm LEGO Ditigal Designer:
Der Lego Digtial Designer erfreut durch eine übersichtliche Programmoberfläche.
Das Bildschirmfoto zeigt die MacOS-Version des Programms, das auch für Windows erhältlich ist.
Eine Gartenlaube - Teil 1
Ewig Fenster zu bauen, ist auch langweilig. Zufällig fiel mir beim Kramen in einer Kiste ein Bausatz für eine Gartenlaube von Auhagen (Art-Nr. 99 051) in die Hände das war die gesuchte Ablenkung.
Der Bausatz ist relativ einfach gehalten und enthält nur wenige Teile. Die Farbgebung fand ich nicht so gelungen, darum habe ich das Gebäude mit matten Acrylfarben aus dem Baumarkt neu lackiert.

Die Gartenlaube von Auhagen, teilweise neu lackiert
Ein EG aus Polystyrol - Preludio
Beim Kramen im digitalen Fotoarchiv habe ich noch eine Aufnahme des Thüster Empfangsgebäudes gefunden. Es zeigt den Bau nach Anbringen des Stahlfachwerks aus feinen PS-Streifchen und vor dem
ersten Lackieren.
Ich nehme bei dieser Gelegenheit die Aussage, das Modell habe die jahrelange Lagerung erstaunlich gut überstanden, teilweise zurück...

So sah das EG aus, bevor es lackiert und für Jahre in einem dunklen Karton eingesperrt wurde.
Diese Seite wurde am 16.02.2011 zuletzt geändert.
Ein EG aus Polystyrol - 2. Teil
Eigentlich wollte ich die Fenster für das EG lasern lassen. Ich habe mich aber eines Besseren besonnen und die Fenster aus Karton und Polystyrolprofilchen selbst gebaut. Angespornt hat mich ein Artikel von Winfried Schmitz-Esser in Miba 02/2011, der darin den Selbstbau einer Wartehalle aus Karton und Draht vorgestellt hat.
Da die Bauzeichnung in digitaler Form vorliegt, ist es ein Leichtes, alle Fenster aus der Zeichnung heraus zu kopieren und in ein neues Dokument einzufügen. Ich nehme zum Zeichnen am liebsten immer noch Micrografx Designer 6.0 das Programm habe ich mir vor Jahren schon gekauft. Der Vorteil ist, dass ich es im Schlaf beherrsche, was ich von aktuellen Zeichenprogrammen nicht behaupten kann...
Also flugs alle Fenster in eine neue Zeichnung kopiert, dabei habe ich dann von jeder Fensterart noch ein "Ersatzfenster" zusätzlich erzeugt. Damit die ganze Sache etwas plastischer wird, habe ich noch einen Rahmen gezeichnet, der innen einen halben Milimeter kleiner ist als der äußere Umriss des Fensters. Die Fenster klebe ich dann hinter den Rahmen und habe so ein bisschen Tiefe gewonnen:

Die Fenster entstehen im Zeichenprogramm
Ein EG aus Polystyrol - 1. Teil
Seit etlichen Jahren habe ich ein Empfangsgebäude im Bau (das letzte Mal hatte ich das Teil 2005 in der Hand ;-)), das sein Vorbild an der VDD hat. Im verlinkten Wikipedia-Artikel ist gleich auf dem ersten Bild das Vorbild meines Gebäudes zu sehen.
Angeregt von einer Zeichnung im bunten Hp1 habe ich eine eigene Bauzeichnung gemacht und die Teile aus Polystyrolplatten ausgeschnitten. Anschließend habe ich eine Ziegelmauerplatte aus PS vor die Wände geklebt und die Fenster- und Türdurchbrüche gemacht. Das Stahlfachwerk ist in Kleinarbeit aus feinen PS-Streifchen von Evergreen aufgeklebt.

Das EG von Thüste oder Weenzen im Rohbau
Und so etwa soll es einmal aussehen:

Ausschnitt aus der Bauzeichnung
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