Mit der Kleinbahn nach Norden
Nach knapp elf Jahren Pause habe ich diese Woche wieder angefangen, Module zu bauen.
Den letzten Kick hat mir mal wieder eine Diskussion im H0-Modellbahnforum gegeben. Dieses Mal ging es darum, gemeinsam Module zu bauen, auf denen dann bei allfälligen Treffen der Forumsmitglieder Betrieb gemacht werden kann.
Neben Normalspurmodellen gab es auch den Wunsch, Schmalspurmodule zu bauen. Um die ganze Sache möglichst einheitlich zu machen, haben wir uns auf Standards geeinigt, die sich recht eng an die H0e-Norm des Fremo anlehnen.
Auch wenn ich den Mitbauern einen Bahnhof versprochen habe, beginne ich mit drei Streckenmodulen, um langsam wieder in den Modulbau hineinzukommen.
Die Modulkästen bestehen aus 10mm starkem Sperrholz, das ich mir in einer Holzhandlung habe zusägen lassen. Die Module sind 900x300mm, 600x300mm und 300x300mm groß.
Ein fertig zusammen gebauter und gespachtelter Modulkasten.
Frohes neues Jahr
Ich weiß, ich bin ein wenig spät dran mit meinen Neujahrswünschen. :-)
Dennoch möchte ich Euch da draußen ein wunderbares 2012 wünschen. Passend zur Winterstimmtung gibt es heute ein Bild vom Römerberg in Frankfurt, der letzte Woche so schön in das Winterlicht getaucht war.
Die Fachwerkzeile auf dem Frankfurter Römerberg
Musik dazu:
I Smell Winter von The Housemartins
Winter im Nordend
Und wieder ist es fast Winter und darum gibt es jetzt auch ein Bild einer Straßenbahn im Schnee. Heute kam mir in der Rohrbachstraße eine Bahn der Linie 12 Richtung Fechenheim entgegen und bog in die Hartmann-Ibach-Straße ein.
20.12.2011: Straßenbahn der Linie 12 in der Rohrbachstraße.
Schneiden, falten, kleben
Vorweihnachtszeit ist Bastelzeit. Meine Kinder lieben die Figuren, die es auf paperfoldables zu finden gibt. Wie jedes Jahr finden sich dort auch wieder weihnachtliche Figuren, wir haben einen Nussknacker und einen Schneemann gebaut.
Der Zusammenbau der Figuren ist wirklich recht einfach und mit etwas Unterstützung beim Kleben auch für Fünfjährige zu schaffen. Die Männchen auf den Fotos stammen allerdings von mir, die Kinder wollten ihre Figuren nicht fotografieren lassen. :-)
Schneemann in Papierform und in Arbeit Nussknacker.
Linie 18 am Nibelungenplatz
Nun fährt die Linie 18 schon seit einigen Tagen vom Lokalbahnhof in Sachsenhausen nach Preungesheim. Aufgrund des hier vorherrschenden Schietwetters bin ich bis heute nicht dazu gekommen, ein paar Fotos zu machen.
Heute Nachmittag ließ dann der Regen etwas nach und ich bin schnell zum Nibelungenplatz gelaufen, um zwei Züge der Linie 18 auf den Chip zu bannen.
14.12.2011: Zug der Linie 18 Richtung Lokalbahnhof an der Haltestelle Nibelungenplatz.
Baureihe S in Preungesheim
In wenigen Tagen ist es so weit: Die Linie 18 wird den Betrieb aufnehmen. Überall an der Strecke sind Arbeiter damit beschäftigt, die Haltestellen fertig zu stellen, im Grünstreifen neben den Gleisen Mutterboden einzubringen oder letzte Kabel zu verlegen. Neben dem Fahrschulwagen, den ich vor einigen Tagen schon auf der Strecke zeigen konnte, fahren jetzt auch Triebwagen der Baureihe S, die später hier unterwegs sein werden.
06.12.2011: Triebwagen der Baureihe S an der Haltestelle Gravensteiner Platz.
Halver
Halver war der Endbahnhof der meterspurigen Hälvertalbahn im Sauerland. Die Hälvertalbahn verband Schalksmühle mit Halver, wobei die Strecke von Schalksmühle bis Halver ständig in einer Steigung lag.
Die Hälvertalbahn existierte von 1888 bis 1951. Schon in der Zeit zwischen den Weltkriegen war die Bahn wirtschaftlich fast am Ende, der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit brachten noch einmal eine kleine Blüte, doch zu Beginn der 1950er Jahre wurde die Bahn dann stillgelegt und schnell abgebaut.
Im Endbahnhof Halver befanden sich neben dem zweiständigen Lokschuppen eine Ladestraße, eine Kopf- und Seitenrampe, den Anschluss eines Kohlenhändlers und kurz vor dem Bahnhof den Anschluss einer Eisenwarenfabrik.
Der Gleisplan war übersichtlich, es gab lediglich ein Umlaufgleis, der Lokschuppen war am Ende des durchgehenden Gleises angeordnet:
Der Gleisplan von Halver. Es gibt den Plan auch als pdf im Maßstab 1:10.
Epoche 3 im Nordend
Gerade sind mir zwei Fotos wieder in die Hände gefallen, die ich schon im Mai gemacht habe. Seinerzeit waren hier um die Ecke Filmarbeiten im Gange und es standen einige wunderschöne Autos und Lastwagen aus der Epoche 3 auf der Straße. An einen LKW bin ich nahe genug heran gekommen, um mit dem Mobiltelefon fotografieren zu können:
17.05.2011: Dreharbeiten im Frankfurter Nordend.
Umsteigen in Kalefeld
Kalefeld war ein Bahnhof an der Kleinbahn Osterode-Kreiensen (KOK). Die KOK war in 750mm Schmalspur ausgeführt. Um den Abtransport von Erz aus der Grube Echte bei Kalefeld mit Normalspurfahrzeugen zu ermöglichen, wurde der Abschnitt Kalefeld-Kreiensen der KOK ab 1944 dreischienig ausgeführt. Kalefeld erhielt sogar Ausfahrsignale in Richtung Kreiensen.
1963 kam es in Kreiensen zu einem Unfall im dreischienigen Bereich des Bahnhofs. Da die Reparaturkosten zu hoch waren, entschloss sich die Kleinbahn, zwischen Kreiensen und Kalefeld das Schmalspurgleis auszubauen und die Rollbockgrube von Kreiensen nach Kalefeld umzusetzen. Der Personenverkehr zwischen Kalefeld wurde auf die Straße verlagert.
In einem sehr schön bebilderten Beitrag im historischen Forum von Drehscheibe Online sind gleich am Anfang einige Bilder aus Kalefeld zu sehen. Auch dieser Beitrag enthält einige Bilder aus Kalefeld. Insbesondere ist dort zu sehen, dass das Gleis oben auf der Rollbockgrube wirklich dreischienig war.
Diesen Ausbauzustand Kalefelds zeigt der folgende Gleisplan (Rasterweite 500mm):
Gleisplan Kalefeld. Es gibt den Plan auch als pdf im Maßstab 1:15.
Probebetrieb auf der Linie 18
Vor drei Wochen habe ich das letzte Mal über die Bauarbeiten an der Straßenbahnlinie 18 vom Frankfurter Nordend nach Preungesheim berichtet. Die Gleisbauarbeiten sind fristgerecht abgeschlossen worden, so dass seit dem 14. November Schulungsfahrten auf der Strecke stattfinden.
Heute hatte ich das Glück, den Fahrschulwagen der VGF auf der Strecke beobachten zu können.
Als erstes ist mir der Fahrschulwagen am Nibelungenplatz vor die Linse gefahren.
21.11.2011: Fahrschule der VGF am Nibelungenplatz.
Linie 18 im Oktober
Seit meinem letzten Bericht über den Bau der Straßenbahnlinie 18 im Frankfurter Nordend sind ein paar Wochen ins Land gegangen. Inzwischen sind die Bauarbeiten weit fortgeschritten, so dass der Aufnahme des Probebetriebs am 14. November nichts mehr im Wege steht.
Die neue Linie 18 soll am 11. Dezember zum Fahrplanwechsel starten.
Gestern bin ich die Strecke vom Friedberger Platz bis zur Autobahn abgefahren und habe ein paar Bilder gemacht. Um zu zeigen, wie schnell es auf der Baustelle voran geht, streue ich noch ein paar Bilder aus den letzten vier Wochen ein.
31.10.2011: Zukünftige Haltestelle Nibelungenplatz, Blick nach Norden.
Bahnhofsplanung
Ulrich Rockelmann:
Bahnhofs-Gleispläne. Vorbild und Modell,
München (GeraMond) 2003.
Inhalt
- Vorwort
- Vom Vorbild zum Modell
- Definitionen
- Bahnhöfe und ihre Lage im Streckennetz
- Lage der Empfangsgebäude
- Die Klassiker: Bahnhöfe, deren Empfangsgebäude als Modell erhältlich sind bzw waren
- Bad Dürkheim
- Bad Rodach
- Baden-Baden
- Benediktbeuern
- Burg im Spreewald
- Calw
- Dettingen (Teck) mit Unterlenningen
- Goyatz
- Klütz
- Kottenforst
- Krakow am See
- Neuffen
- Nieder Ramstadt-Traisa
- Obergittersee
- Oberrittersgrün
- Ochsenhausen
- Paulinzella
- Radeburg
- Reichelsheim (Wetterau)
- Rothhausen (Unterfranken)
- Schwarzburg
- Anregungen vom Vorbild
- Altorf (b. Nürnberg)
- Bad Ems
- Bad Salzschlirf
- Bad Steben
- Bertsdorf
- Daun
- Gladenbach
- Hilders
- Hövelhof
- Lauscha
- Niebüll NVAG
- Osterwieck
- Rennsteig
- Sarnau
- Schliersee
- Sulzbach (Saar)
- Ulmen
- Volpriehausen
- Anhang
German Rails 2011
Dieses Jahr war ich auf der Ausstellung "German Rails" in Hannover. Über die etwas merkwürdige Namenswahl schreibe ich jetzt mal lieber nichts. ;-) Die Ausstellung fand auf dem Messegelände Hannover statt, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.
Die Anreise aus Frankfurt gestaltete sich etwas langwieriger als gedacht, hatte ich doch in Hannover Hauptbahnhof etwa 40 Minuten Aufenthalt bis zur Weiterfahrt der S-Bahn, den ich natürlich gleich für ein paar Eisenbahnfotos genutzt habe.

15.10.2011: Ein Taurus von Dispolok in Hannover Hbf.
Genau vor dem Taurus stand eine 101:

15.10.2011: Eine 101 trifft einen Taurus in Hannover Hbf.
Die in Hannover Hauptbahnhof allgegenwärtigen Metronom-Züge gefallen mir auch immer wieder. Dieser Zug wird sich gleich nach Uelzen auf den Weg machen.

15.10.2011: Metronom nach Uelzen in Hannover Hbf.
Kurze Zeit später stand 146-11 mit ihrem Zug nach Göttingen am Bahnsteig.

15.10.2011: 146-11 mit Metronom nach Göttingen in Hannover Hbf.
Gleisplanung mit AnyRail
Zum Zeichnen der letzten drei Gleispläne für dieses Blog habe ich ein für mich neues Gleisplanungsprogramm ausprobiert: AnyRail.
Ich hatte mir das Programm vor längerer Zeit schon einmal angesehen und damals nicht viel damit anfangen können. Inzwischen hat sich AnyRail zu einem ernst zu nehmenden Programm gemausert, mit dem sich hervorragend arbeiten lässt.
Das Programm läuft unter den Windows-Versionen XP, Vista und 7. Ausprobiert habe ich es mit Windows XP.
Freundlicherweise erlaubt der Hersteller von AnyRail das Ausprobieren des Programms mit einer Testversion, die nur in einem Punkt eingeschränkt ist: Es dürfen pro Plan maximal 50 Elemente verbaut sein. Alle anderen Funktionen auch das Drucken und Speichern arbeiten wie bei der Vollversion. Wer von der Test- auf die Vollversion umsteigen möchte, muss beim Hersteller einen Schlüssel zum Freischalten des Programms kaufen und in das Programm importieren. Alle Einstellungen der Testversion bleiben erhalten.
Der Schlüssel zum Freischalten des Programms kostet 39€.
Bei der Gestaltung der Programmoberfläche orientiert sich AnyRail an modernen Windows-Programmen und verwendet Ribbons, um die Werkzeuge situationsbezogen anzuordnen:
Abbildung 1: AnyRail unter Windows XP. Das Programm ist mit einer gut durchdachten Oberfläche ausgestattet.
Klein-Rittmarshausen
Eine kreative Phase ausnutzend, werfe ich gleich noch den dritten Plan eines schmalspurigen Endbahnhofs ins Blog.
Rittmarshausen war für einige Jahre der Endbahnhof der Gartetalbahn, die von Göttingen aus Rittmarshausen erreichte. Um den Bahnhof auf den relativ schmalen Segmenten unterzubekommen, habe ich einige Gleise weggelassen und den Bahnhof in Klein-Rittmarshausen umbenannt.
Im Einzelnen fehlen ein Ladestraßengleis, ein Abstellgleis, ein Lokschuppengleis und der Triebwagenschuppen. Dennoch bleibt noch genug übrig, um ordentlich Betrieb zu machen:
Gleisplan Klein Rittmarshausen. Es gibt den Plan auch als pdf im Maßstab 1:10.
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