Franks Blog

Eisenbahn, Modellbahn und Linux
Posts getagged als digital

Aufbewahrung für Handregler

2018-03-05 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, modulbau

Letzte Woche habe ich mir nach Jahren endlich eine ordentliche Aufbewahrungsmöglichkeit für meine Fremo-Handregler (Fred(i)) ausgedacht und gebaut.

Ich habe mir zum Aufbewahren und Transportieren von Rollmaterial und Zubehör Euroboxen in den Maßen 400x300mm gekauft. Mit einem passenden Deckel versehen, lassen sich Fahrzeuge staubgeschützt aufbewahren.
Beim Aufräumen sind mir meine Fred(i)s wieder in die Hände gefallen. Bisher hatte ich die Handregler in einem Karton mit der Aufschrift "Digitalkrams" aufbewahrt, was auf Dauer weder für die Regler noch fürs Wiederfinden richtig gut ist.

Ich hatte noch eine 50mm hohe Eurobox übrig, in die die Handregler problemlos hinheinpassen. Damit die Regler beim Transport nicht hin- und herrumpeln habe ich mit einen Holzeinsatz mit einzelnen Fächern überlegt, in denen die Handregler auf einer dünnen Lage Zellkautschuk gelagert werden. Auch der Deckel der Eurobox wird von innen mit Zellkautschuk beklebt.

Die Fächer haben ein Innenmaß von 135x42mm und sind 30mm hoch. Der Boden des Einsatzes besteht aus 4mm starkem Sperrholz, die Trennstege sind 6mm stark die beiden langen Rahmenteile 8mm. Die Maße für die Holzteile ergaben sich aus den vorhandenen Sperrholzresten. ;-)

In Sketchup sieht das Ganze so aus:

Transportbox für Freds

Der Einsatz ist absichtlich breiter als die sieben Fächer: Auf diese Weise passt er genau in die Eurobox.

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Digital im Steuerwagen

2016-11-28 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, fahrzeugbau

Zur Adventausstellung der Forumbahn des H0-Modellbahnforums in Ponitz brauchten die Mitspieler noch einen Wendezug der DR in Epoche IV-Ausführung.

Ein passender Sitz- und Steuerwagen lag bei mir schon lange in einer der zahlreichen Fahrzeugkisten und so war der Deal gemacht und die Jungs hatten einen Wendezug zum Spielen Betrieb machen.

Der Preisaufkleber auf der Verpackung des Steuerwagens zeigte einen DM-Preis, so dass folgerichtig ein LF100XF von Lenz als Funktionsdecoder zum Einsatz kam. Es ist schon erstaunlich, wie groß die Bauteile auf den Decodern seinerzeit waren...

Funktionsdecoder in einem DR-Doppelstocksteuerwagen

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Lima Tram umgespurt und digitalisiert

2015-09-04 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, fahrzeugbau, straßenbahn

Meine Straßenbahn-Fahrzeugflotte hat Zuwachs bekommen. Ich habe einen GT6 von Lima neu motorisiert, auf Meterspur umgespurt und digitalisiert.

Ich bin beim Digitalumbau so vorgegangen, wie Björn es in seinem Umbaubericht im H0-Modellbahnforum vorgemacht hat. Der einzige Unterschied ist, dass ich einen Kühn N45 als Decoder genommen habe, der ähnlich klein ist wie der von Björn verwendete Lokpilot micro.

Aber von Anfang an: Vor ein paar Wochen habe ich mit Jörg zusammen den Motorisierungsatz von sb-Modellbau in den Triebwagen eingebaut.

Der Umbausatz beinhaltet neben dem neuen Motor auch eine neue Schnecke. Der Einbau ist recht einfach: Der alte Motor fliegt samt Halterung heraus. Nach dem Einbau der neuen Schnecke, wozu das Triebgestell vollständig zerlegt wird, haben wir den Motor mit 2K-Kleber eingeklebt und den Motor angeschlossen.

Umbau des Duewag-Gelenktriebwagens von Lima

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Die Baureihe 290 in Epoche 4

2015-06-23 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau

Eine Lok der Baureihe 290 von Trix habe ich schon zweimal hier vorgestellt. Es ging um ein Modell im Zustand der Epoche V im verkehrsroten Lack ohne Geländer auf den Umläufen.

Noch besser gefällt mir allerdings die 290 in der Ursprungslackierung, in Purpurrot. Auf der Seite rangierdiesel.de gibt es haufenweise Fotos von Loks der Baureihen 290 und 291 in allen möglichen und unmöglichen Farben. Genau das Vorbild dieser Lok habe ich schon als Kind in Kirchweyhe in Aktion gesehen.

Vor ein paar Wochen habe ich bei meinem Modellbahnhändler im Frankfurter Nordend ein Modell der 290 in purpurrot für einen wirklich guten Preis bekommen. Die Lok ging dann noch zum Tieferlegen und zur Montage neuer Radsätze zu Holger Gräler. Der Decoder in der Lok kommt von ESU, es ist ein aktueller Loksound 4.

#Die Baureihe 290 von Trix mit Loksound 4

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216 zum Zweiten

2015-04-17 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, fahrzeugbau

Vor ein paar Monaten habe ich gezeigt, wie ich bei der 216 von Brawa die Beleuchtung so umgebaut habe, dass sich Zugschluss und Spitzenlicht getrennt schalten lassen. Damals habe ich geschrieben, dass mir zu meinem Glück noch eine 216 in ozeanblau/beige fehle, damit ich den Eilzug Bremen-Uelzen nachbilden kann, wie ich ihn aus den 1980er Jahren in Erinnerung habe.

Mit etwas Glück habe ich eine passende Lok über Ebay erwerben können und habe mich gleich an den Umbau gemacht. Die Lok gehört einer neueren Bauserie an und hat neben der Beleuchtung mit warmweißen LED bereits eine 21polige Schnittstelle eingebaut. Ich habe mich für einen aktuellen Loksound-Decoder entschieden, den mein Händler hier im Frankfurter Nordend vorrätig hatte.

Doch zunächst musste der Lautsprecher vorbereitet werden. Die Schallkapsel ist für den Einbau am vorgesehenen Platz im Tank der Lok zu hoch. Ich habe die Schallkapsel daher flacher geschnitten und geschliffen, so dass der Lautsprecher gerade noch hineinpasst und sich der Tank noch schließen lässt.

Umbau der 216 von Brawa auf vorbildgerechte Beleuchtung

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Brawas 216 vorbildgerecht beleuchtet

2014-11-15 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau

Die 216 von Brawa ist ein wunderschönes Modell einer typischen DB-Diesellok der Epochen 3 bis 5. Mein Modell hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und zeigt sich im verkehrsroten Lack von DB Cargo.

Damals habe ich in die Lok einen Lokpilot 2.0 eingebaut, mit dem die 216 wirklich gut fährt. Was noch fehlte, war die korrekte Ansteuerung der Beleuchtung.

Dankenswerterweise ist die Lok sehr servicefreundlich konstruiert. Das Gehäuse wird mit vier Schrauben auf dem Fahrwerk gehalten. Nach dem Abnehmen des Gehäuses ist eine übersichtliche Platine zu sehen, an die alle Leitungen für die Beleuchtung einzeln angeschlossen sind.

216 von Brawa vorbildgerecht beleuchtet

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290 reloaded und beleuchtet

2014-10-21 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau

Es ist immer wieder erschütternd, festzustellen, wie schnell die Zeit vergeht: Vor knapp vier Jahren habe ich darüber berichtet, wie ich in die BR 290 von Trix einen Loksound-Decoder eingebaut habe. Damals habe ich versprochen, nach Einbau einer Platine von Hans-Günter Heiserholt darüber zu berichten, wie denn der Lichtwechsel bei der Lok vorbildgerecht zu schalten ist.

Die Platine liegt hier seit einiger Zeit herum und ist auch schon einmal mit umgezogen, eingebaut habe ich sie allerdings immer noch nicht. Und dann las ich auf DSO, wie Sven die Schlussbeleuchtung der Lok ganz einfach umgebaut hat.

Die Sache ist – wenn man's weiß – mal wieder ganz einfach: Man muss nur die Leitungen zu den Zugschlussleuchten von der Hauptplatine ablöten und mit einem zwischengeschalteten Widerstand von 4,5K Ohm 0,25W direkt an die Pins für F1 und F2 der 21poligen Schnittstelle löten.

Also frisch ans Werk. Das erste Bild zeigt die geöffnete Lok und die zum Umbau benötigten Bauteile: Decoderlitze in grün und violett und zwei Widerstände.

Umbau der Trix 290 mit einzeln schaltbarem Spitzenlicht

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Roco 212: Umbau AC/DC und mehr Funktionen

2014-06-17 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau, modellbahn

Die Roco V100 ist eine meiner Lieblingsloks (wie oft habe ich diesen Satz schon geschrieben? ;-)). In den letzten Tagen lag eine AC-Version der 212 als V126 der BOB auf meinem Basteltisch.
Die Wechselstromvariante der V100 unterscheidet sich vor allem antriebsseitig von der Gleichstromschwester. Die Wechselstromlok hat nur ein angetriebenes Drehgestell, das zweite Drehgestell trägt den Schleifer und ist antriebslos.

Auf der Platine sind die Leitungen von den Radschleifern zusammen gefasst, zur roten Leitung des Decoders führt der Schleiferanschluss (braunes Kabel).

Umbau Roco 212 von AC auf DC

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Navemo-Tram neu motorisiert

2014-06-10 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau, modellbahn, straßenbahn

Die Museumstram von Navemo ist eines meiner Lieblingsfahrzeuge auf der Trambahn. Der Tistriebwagen sieht urig aus und ist wunderbar fein detailliert und lackiert.

Das Einzige, was mir überhaupt nicht gefiel, waren die Fahreigenschaften, was vielleicht auch dran liegt, dass ich den Triebwagen gebraucht gekauft habe. Im Triebwagen werkelt ein Antrieb von Halling. In den Modellstraßenbahnforen gibt es etliche Modellbauer, die auf diese Antriebe schwören.

Nachdem ich einige MAN-Triebwagen von BeKa mit den passenden pmt-Antrieben versehen hatte, gefiel mir das ruckelnde, unruhige Fahren des Museumstriebwagens nicht mehr. Also habe ich mich entschlossen, die Antrieb durch einen pmt-Antrieb mit 23mm Achsstand zu ersetzen.

Ich möchte betonen, dass es mir fern liegt, den Antrieb von Halling "schlecht zu machen". Ich mag den pmt-Antrieb einfach lieber.

Hier liegt das neue Fahrwerk schon einmal vor dem Rahmen des Triebwagens.

Navemo-Tram mit pmt-Antrieb

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Eine alte 211 neu verdrahtet

2014-06-05 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau, modellbahn

Die V 100 von Roco ist ein Klassiker. Selbst nach der Ankündigung dieser Lokbaureihe von Brawa gehört die Roco-Lok noch lange nicht zum alten Eisen. Die ersten Serien dieses Lokmodells waren noch nicht mit einer Schnittstelle ausgestattet, darum ist der Einbau eines Decoders etwas aufwendiger als bei modernen Modellen.
Es gibt im Netz bereits einige Anleitungen, wie in diesen Loks ein Decoder unterzubringen ist (u.a. bei Reinhard Müller und Hans-Peter Pfeiffer).

Ich hatte jüngst zwei dieser Modelle auf dem Arbeitstisch. Da ich keine Möglichkeit habe, zu fräsen und auch nicht wollte, dass der Decoder durch die Führerhausfenster sichtbar ist, habe ich mich nach einem kleinen Decoder umgesehen, der 4 verstärkte Funktionsausgänge für die getrennte Ansteuerung des Spitzenlichtes mitbringt.

Gefunden habe ich den Kühn N045. Der Decoder ist nur 8,9 x 11,7 x 2,3 mm groß und am Motorausgang mit 0,8A belastbar. Das war genau der Decoder, nach dem ich gesucht hatte.

Also frisch ans Werk.

Nach dem Abnehmen des Gehäuses präsentiert sich eine aufgeräumte Lokplatine:

211 von Roco digitalisiert

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LibreOffice rechnet CVs

2014-05-27 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, linux, programme, windows

Immer wieder einmal benötige ich zum Programmieren von DCC-Decodern die Werte für die CV 29, in der wichtige Lokeigenschaften gespeichert sind, und für die CV 17 und 18, die die erweiterte Adresse aufnehmen. Weil ich nicht immer das Programmiergerät anschmeißen mag, habe ich mir einen kleinen Dialog auf Basis von LibreOffice Calc (das Skript funktioniert auch mit OpenOffice) geschrieben, den ich hier vorstellen möchte.

CV 17, 18 und 29 ausrechnen
Der Dialog unter Linux

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BR 44 digital

2014-03-21 von Frank Wieduwilt , getagged als digital, modellbahn

Die Baureihe 44 mag ich sowohl in der DB- als auch in der DR-Variante. Das Buch von Brodzeit aus dem Alba-Verlag habe ich seit meinem 14. Geburtstag und schau immer noch gerne hinein.
Roco hat ein schönes Großserienmodell dieser Baureihe im Programm. Ich habe die kohlegefeuerte DB-Version seit einigen Jahren im Karton liegen, jetzt hatte ich Zeit und Lust, einen Decoder einzusetzen.

Rocos 44 digitalisiert

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Und noch eine V100...

2014-02-26 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau, modellbahn

Dass die V 100 (West) zu meinen Lieblingsloks gehört, habe ich ja schon das eine oder andere Mal erwähnt. In der letzten Zeit gefallen mir die Loks in den Farben der 1970er/1980er Jahre immer mehr. Noch vor kurzer Zeit hätte ich mir nicht vorstellen können, mich mal intensiver mit der Epoche IV zu beschäftigen.

Zur Zeit liegt hier eine o/b-farbene 211 von Roco auf dem Basteltisch, die noch aus der ersten Serie dieser Modellreihe stammt und darum noch nicht für den Einbau eines Decoders vorgesehen ist.

211 von Roco, zerlegt

Mal schauen, wie ich einen Decoder in die Lok hineinbekomme, ohne großartig zu feilen und ohne dass der Decoder im Führerhaus sichtbar ist. Modellbahnfroklers Nachtgedanken quasi.

V 31 II der HKE im AW

2014-02-26 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, fahrzeugbau, modellbahn

Schon vor etlichen Jahren habe ich auf den Moduellbahnfrokler-Seiten gezeigt, wie die V80 von Roco schöne Räder bekommt. Jetzt lag mal wieder eine V80 von Roco auf meinem Basteltisch. Dieses Mal ist es die Farbvariante der Hersfelder Kreisbahn.

Die Hersfelder Kreisbahn hat in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts einige DB-Lokomotiven auf ihrer Strecke eingesetzt. Die V80 hat als einzige dieser Loks nie die orangefarbene Privatbahnlackierung erhalten. Eine andere Lok der Hersfelder Kreisbahn, eine ex DB-216, habe ich im November vorgestellt.

Ausnahmsweise beginne ich mit einem Bild der fertigen Lok – ich habe schlicht vergessen, die Maschine mit den alten Radsätzen zu fotografieren.

V 31 II der HEG in H0

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Trambahn-Update

2014-01-25 von Frank Wieduwilt, getagged als digital, modellbahn, modulbau, straßenbahn

Nur damit niemand denkt, bei den Straßenbahn-Modulen passiere gar nichts, hier eine bebilderte Zusammenfassung dessen, was ich in den letzten Wochen so gemacht habe.

Im Dezember hatte ich einen Schwung Loconet-Boxen und Panels gelötet. Ich habe gestern dann die Buchsen, die die Mäuse aufnehmen, mit 2K-Kleber eingeharzt und die Panels und Boxen zusammen gebaut.

Loconet-Anschlüsse

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